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Der Araber

Etwas Geschichte
Die Ahnen des Arabers stammen aus den zentralasiatischen Räumen. Als Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert südarabischen Fürsten 200 Pferde zum Geschenk machte, gelangten sie auf diesem Weg nach Arabien. Es gilt als erwiesen, dass auf der arabischen Halbinsel vorher keine Wildpferde heimisch waren. Der Prophet Mohamed erkannte im 7. Jahrhundert die Bedeutung der Pferdezucht und förderte sie massgebend. Als er die bedeutende Schlacht am Berge Ohod verlor, weil er selbst nur zwei Pferde hatte, erkannte er die Wichtigkeit einer überlegenen Reiterei. Von da an bestimmte er die Zucht edler Pferde zur religiösen Pflicht! Einer Legende nach, liess er 100 Stuten lange Zeit dürsten. Als ihnen schliesslich der Weg zum Wasser freigegeben wurde, pfiff er und fünf Stuten kamen zu ihm. Die anderen gingen zur Tränke. Die fünf Stuten, deren Loyalität zum Menschen so gross war, dass sie den Durst überwanden, wurden zu Stammstuten für die Zucht. So wurde das Arabische Pferd zum wichtigsten Helfer im heiligen Krieg. Innerhalb weniger Jahrzehnte eroberten die berittenen Krieger Nordafrika, Spanien und Teile Indiens. Vor allem sagenhafte Geschichten über Stolz, Ausdauer, Springvermögen und Geschwindigkeit brachten dem Arabischen Pferd zunehmenden Ruhm. So wurde es bald für die Veredelung und weitere Zucht in ganz Europa und Russland eingesetzt.

Grundlegend kennt man folgende Arabische Vollblutlinien:
– Spanische
– Ägyptische
– Polnische
– Russische

 


 

Der Ausdruck in ihren Augen ist der einer liebenden Frau,
Ihr Gang der eines schönen Weibes,
Ihre Brust die eines Löwen,
Ihre Flanken die einer Gazelle,
Sie ist die Trinkerin des Windes,
Ihre Nüstern sind geöffnet wie die Blütenblätter einer Rose,
Ihr Fell ist wie ein Spiegel,
Ihr Haar so dicht wie die Federn auf Adlers Schwingen,
Ihr Huf ist so hart wie Stein,
von dem man Feuer zu schlagen vermag,
Sie ist sanft wie ein Lamm,
jedoch wie ein Panther im Zorn, wird sie geschlagen oder gereizt.

Man muss die Anmut und Kraft dieser Tiere erleben, um es verstehen zu können. Dann reichen jedoch wenige Augenblicke um hoffnungslos der Faszination dieser Tiere zu verfallen.